Transparente Schichten aus Glasfolie überlagern sich in kühlen Blautönen. In den gebrochenen Formen verdichten sie sich zu einer Landschaft zwischen Himmel, Wasser und Eis. Licht bricht sich in den bemalten Flächen, durchwandert es das Material, lösen sich Konturen auf. 

Das Objekt hält einen Zustand des Übergangs fest: zwischen Stabilität und Zerbrechlichkeit, Nähe und Ferne, Erinnerung und Auflösung.

Mit jedem Blickwinkel verschiebt sich das Bild. Horizonte entstehen, überlagern sich, verschwinden wieder. Das Glas bewahrt die Bewegung des Lichts und macht so die Fragilität eines sich stetig wandelnden Gleichgewichts unserer Natur sichtbar. 

© Franca Tasch